Programm
Georges Bizet (1838–1875)
aus «Jeux d’enfants», op. 22
Marche – Duo – Galop
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1, a-Moll, op. 33
Allegro non troppo – Allegretto con moto – Molto allegro
Solistin: Emilie Richter
Jacques Offenbach (1819–1880)
Ouvertüre zur Operette «Les Brigands» (Die Banditen)
Michail Iwanowitsch Glinka (1804–1857)
Valse-Fantaisie
Alexander Glasunow (1865–1936)
«Mélodie» aus «Deux pièces», op. 20
für Violoncello und Orchester
Johann Strauss II (1825–1899)
Polka «Stürmisch in Lieb’ und Tanz», op. 393
Johann Strauss II
«Orpheus-Quadrille», op. 236
Apéro nach dem Konzert
Eintritt frei
Neujahrskonzert 2026 (Matinée)
Mit Emilie Richter steht eine der vielversprechendsten Schweizer Nachwuchsmusikerinnen im Zentrum des Neujahrskonzerts 2026. Die junge Künstlerin, welche von der international renommierten Cellistin Sol Gabetta unterrichtet wird, spielt Camille Saint-Saëns’ populäres Cellokonzert in a-Moll. Eröffnet wird das Konzert mit drei eingängigen Sätzen aus der ausgesprochen farbigen Musik des französischen Romantikers Georges Bizet, den «Jeux d’enfants».
Der zweite Teil des Programms steht ganz im Zeichen der Musik zweier Operettenkomponisten: Jacques Offenbach und Johann Strauss II. Die Ouvertüre zu «Les Brigands» – die Banditen – strotzt vor rhythmischer Energie, Schalk und Charme zugleich. In einer kurzen musikalischen Klammer leitet der wunderbare Walzer Michail Glinkas über zur berührenden «Mélodie» Alexander Glasunows, welche wiederum von der Ausnahme-Cellistin Emilie Richter und dem Collegium Musicum interpretiert wird.
Zurück zur Operette: Johann Strauss war ein grosser Liebhaber der Musik Jacques Offenbachs. Nach der Polka «Stürmisch in Lieb’ und Tanz» erklingen zum Abschluss berühmte Melodien aus Offenbachs «Orpheus in der Unterwelt» (ein Ohrwurm nach dem andern!) in einer vom Wiener Walzerkönig gesetzten Quadrille – quasi als Hommage des Wieners an den französischen Meister der Operette.
Bonne année – Prosit Neujahr!
Emilie Richter, Violoncello
Emilie Richter (2007) erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von 4 Jahren bei Graziella Carlen. 2015 wechselte sie zu Jonas Iten, der sie die folgenden acht Jahre unterrichtete. 2023 wurde sie als jüngste Studentin in die classe d’excellence von Sol Gabetta aufgenommen. Seit 2024 studiert sie bei Thomas Grossenbacher an der ZHdK. In diversen Meisterkursen bildet sie sich stets weiter (Ivan Monighetti, Christian Poltéra, Sol Gabetta, Thomas Grossenbacher, Andrès Gabetta, Pavel Vernikov, Andrei Baranow).
Nach zahlreichen ersten Preisen an regionalen Wettbewerben (SWO Oberkirch, Duo-Wettbewerb Entlebuch, Zentralschweizer Musikwettbewerb) wurde ihr im Jahr 2018 in Zürich im Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs der erste Preis verliehen. In den folgenden Jahren erhielt sie weitere erste Preise, auch im Duo mit ihrer Schwester Vivienne. Am internationalen Allegra-Wettbewerb in Bulgarien gewann sie 2022 den zweiten Preis. 2023 wurde ihr am internationalen Caneres-Musikwettbewerb ein ersten Preis verliehen.
Als Solistin konzertiert sie regelmässig mit Orchestern. So zum Beispiel mit den Festival Strings Lucerne, den argovia philharmonic, dem Swiss Festival Orchestra oder dem Orchester da Vinci. Sie sammelte bereits sehr viele Erfahrungen in Kammermusik (von Duo bis Oktett), auch mit renommierten Musikern wie Andrès Gabetta, Daniel Dodds, Thomas Selditz, Julia Fischer und Lena Neudauer.
Vielen Dank! Durch Ihren Support haben wir aus der Migros-Aktion «Support Culture» einen Beitrag von CHF 972.32 erhalten.
Rückblicke
Vergangene Konzerte des Collegium Musicum Urdorf